Leseprobe

 

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von Gaby Scholz

Eine ‚schweinisch’ gute Liebesgeschichte – voller Frühlingsgefühle!
Und Dank der tollen Liebesratschläge vom Schwein Schorsch kann gar nichts mehr
bei Ferdinands Brautwerbung um Frederike schief gehen. Oder?

Ferdinand und Schorsch, die Schweine, lehnten am Zaun und beobachteten, wie der Bauer das Gatter hinter dem Neuen schloss.
Beide Freunde hatten saumäßige Laune.
„Nun ist er da, der blöde Platz-in-der-Suhle-Wegnehmer!“, tuschelte Schorsch.
„Ja, dieser doofe Mitfresser!“, grummelte Ferdinand.
„Bäh, guckt der angeberisch!“, würgte Schorsch noch hervor. Auf einmal spürte er einen üblen Schlag in seine Rippen.
„Psst“, machte Ferdinand und bekam rote Backen. „Der Neue ist eine SIE! Schorsch, schau mal: Diese prallen rosa Schweinebeine! Und der niedliche Korkenzieherschwanz! Ist die Sau nicht wunder-wunder-schön?“
„Mmmh“, murmelte Schorsch. „Ich finde, sie ist eine Sau wie jede andere.“
„Quatsch!“, fuhr Ferdinand seinen Freund an. „Sie ist etwas ganz Besonderes. Du musst sie mit dem Herzen sehen, jawohl!“
Schorsch grinste. „O-oh! Amors Pfeil hat soeben dein Herz durchbohrt. Du hast dich – hihi – bis über beide Schweineohren verliebt!“
„Blödsinn!“, schimpfte Ferdinand. „Und wer ist Amor? Ist das nicht dieser gefährliche Metzger? Oder war’s der Jäger? Unser Bauer muss den Kerl sofort vom Hof jagen!“
Schorsch kicherte immer mehr, sodann erklärte er: „Ferdinand, eine uralte Schweinesage besagt, dass Amor ein Liebesschwein mit Flügeln ist, welches mit Pfeilen bewaffnet umherfliegt und …“
„He!“, unterbrach ihn Ferdinand. „Wenn dieser Amor uns nicht an die Schwarte will, kümmert er mich nicht. Schorsch, hilf mir lieber! Ich muss die süße Sau kennen lernen. Wie hast du das früher gemacht?“
„Du meinst, wie ich den feschen Sauen die Köpfe verdreht habe?“ Schorsch überlegte. „Tja, früher … da fraßen die Mädels gerne Kartoffelschalen. Am liebsten die geringelten. Anschließend schenkte ich Blumen. Manchmal habe ich gesungen: ‚Ich brech’ die Herzen der stolzesten Sau’n, weil ich so stürmisch und so leidenschaftlich bin!’. Dann säuselte ich meiner Angebeteten ein paar Nettigkeiten ins Ohr. Und danach – machten wir Ferkelchen.“
„Schorsch, du Schweinehund!“, rief Ferdinand. „Sie muss sich doch erst in mich verlieben! Trotzdem, danke für die Tipps. Nur …

Tja, und schon steckt Ferdinand mittendrin in seinen ‚Liebes-Schwierigkeiten’! Doch, schade … so ist das mit den Leseproben: Sie enden manchmal sehr plötzlich!

Aber LektorInnen in den Kinderbuchverlagen können diese Geschichte – und gerne auch weitere - natürlich zu Ende lesen. Anforderungs-eMail mit Verlagsnamen genügt!

Alle anderen Leser müssen leider bis zur Veröffentlichung warten!

 

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